Zunächst 45 Flüchtlinge im Kneppenhof

nettetal_zunaechst_45_fluechtlinge_im_kneppenhof_-_2016-09-18

Obwohl der Rat festgelegt hat, dass bis zu 120 Personen dort untergebracht werden können, kommt erst mal nur ein Drittel. Denn in Nettetal sinkt die Zahl der Flüchtlinge. Vor allem Familien sollen dort für maximal drei Jahre leben Von Manfred Meis

 

Mit harten rhetorischen Bandagen haben vor allem Hinsbecker Bürger versucht, die Umwandlung des Kneppenhofes in Glabbach in eine Flüchtlingsunterkunft doch noch zu verhindern. Dutzende Anfragen und Beschwerden sowie die Forderung nach einem sofortigen Baustopp gingen beim Bürgermeister ein. Deshalb ließ Christian Wagner (CDU) bei der „Nette-Runde“ im Hinsbecker Jugendheim jetzt die Leiterin der Bauaufsicht erläutern, weshalb alles rechtens ist.

Der Stadt ist der Bundesgesetzgeber zu Hilfe gekommen, erläuterte Frauke Köppen. Denn durch eine Gesetzesnovelle dürfen auch Gebäude in Gewerbegebieten als Wohnungen für Flüchtlinge hergerichtet werden – für einen begrenzten Zeitraum. Der Kneppenhof soll für maximal drei Jahre Flüchtlingsunterkunft sein. Mit Argusaugen hatten einige Anwohner die Sanierungsarbeiten beobachtet. Ihre Behauptung, es läge keine Genehmigung vor, erwies sich als nichtig. Sie braucht auch nicht da zu sein, wenn weniger als 300 Kubikmeter Schutt anfallen, erläuterte Köppen.

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