Ziel: Studium in Deutschland! Sind alles Terroristen

Leen (Name geändert, M.) aus Syrien hilft den beiden Syrern, Sharif al-Sharif (L.) und Mahmoud Almizel (R.) in einem Aufbaukurs Mathematik im Studienkolleg der Freien Universität in Berlin bei einer Aufgabe Quelle: picture alliance / dpa

Das sind alles Terroristen“, sagt die Oma des neuen Partners

Tausende Flüchtlinge wollen in Deutschland studieren. Wie viel Zeit, Arbeit und Energie sie dafür investieren müssen, zeigt das Beispiel eines jungen Syrers. Er könnte allerdings auch scheitern.

mar A. ist jung, männlich und Muslim. Das reicht, um so manchen Deutschen in Alarmbereitschaft zu versetzen, denkt Omar. Deshalb sucht der junge Syrer das Gespräch. Wir sitzen in einem Café, wie es viele im Berliner Stadtteil Prenzlauer Berg gibt: weiße Wände, Holzbänke und frisch gerösteter Kaffee. Lässige Mittzwanziger treffen sich hier zum Plaudern.

„Ich möchte Ihnen eine Geschichte erzählen“, sagt Omar. Die Geschichte handelt von seinem neuen Leben in Deutschland, von dem geplanten Studium und von der jungen Frau, die er erst gerade kennengelernt hat. „Sie ist sehr nett“, sagt er leise und lächelt schüchtern.

Omar ist eher kleingewachsen, an diesem Tag trägt er verwaschene Jeans und einen weinroten Strickpullover. Seine dunklen Haare sind kurz geschnitten und nach hinten gegelt. Sieht man genauer hin, fällt einem auf, dass sein Gesicht noch weiche, fast kindliche Züge hat. Omar ist 20 Jahre alt, nach Deutschland ist er ganz alleine geflüchtet.

„In Damaskus sollte ich für Assad in den Krieg ziehen“, erzählt er. Für den jungen Mann war das der Grund, seine Heimat verlassen. In diesem Jahr will sich der Syrer um einen Studienplatz an einer deutschen Hochschule bewerben; in seiner Heimat hat er bereits ein Semester Nachrichtentechnik studiert.

Engagement der Hochschulen ist ungebrochen

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