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Informationsfilm „Asyl in Deutschland – Die Anhörung“

Informationsfilm für Flüchtlinge in Deutschland.  Es steht dir in 14 Sprachen zur Verfügung. Es geht um die Anhörung beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge. Die Anhörung ist ein Gespräch während dem man seine Fluchtgeschichte erzählt. Es ist der zentrale Moment eines*r jeden Asylsuchenden. Denn danach wird entschieden, ob man als Flüchtling anerkannt wird, oder nicht.

Zur allgemeinen Information aller Beteiligten haben wir hier einen Fragekatalog abgebildet:

 

 Anhörung Fragenkatalog des BAMF

1. Sprechen Sie neben der/den angegebenen Sprache(n) noch weitere oder      Dialekte?

2. Besitzen oder besaßen Sie noch weitere Staatsangehörigkeiten?

3. Gehören Sie zu einem bestimmten Stamm/ einer bestimmten Volksgruppe?

4. Können Sie mir Personalpapiere, wie zum Beispiel einen Pass, Passersatz oder Personalausweis vorlegen?

5. Haben Sie in Ihrem Heimatland Personalpapiere, wie zum Beispiel einen     Pass, einen Passersatz oder einen Personalausweis besessen?

6. Aus welchen Gründen können Sie keine Personalpapiere vorlegen?

7. Können Sie mir sonstige Dokumente (z. B. Zeugnisse, Geburtsurkunde,  Wehrpass, Führerschein) über Ihre Person vorlegen?

8. Haben oder hatten Sie ein Aufenthaltsdokument/ Visum für die Bundesrepublik Deutschland oder ein anderes Land?

9. Nennen Sie mir bitte Ihre letzte offizielle Anschrift im Heimatland!
Haben Sie sich dort bis zur Ausreise aufgehalten? Wenn nein, wo?

10. Nennen Sie  bitte Familienname, ggf. Geburtsnamen, Vorname, Geburtsdatum und –ort Ihres Ehepartners sowie Datum und Ort der  Eheschließung! Können Sie mir Nachweise vorlegen oder nachreichen?

11. Wie lautet dessen Anschrift (falls er sich nicht mehr im Heimatland aufhält, bitte die letzte Adresse dort und die aktuelle angeben)? Können Sie mir Nachweise vorlegen oder nachreichen?

12. Haben Sie Kinder (bitte alle, auch volljährige mit Familiennamen, Vornamen, Geburtsnamen und –ort angeben)? Können Sie mir Nachweise vorlegen oder nachreichen?

13. Wie lauten deren Anschriften (falls sich Kinder nicht mehr im Heimatland aufhalten, bitte die letzte Adresse dort und die aktuelle angeben)? Können Sie mir Nachweise vorlegen oder nachreichen?

14. Nennen Sie mir bitte Namen, Vornamen und Anschrift Ihrer Eltern!

15. Haben Sie Geschwister, Großeltern, Onkel oder Tante(n), die außerhalb Ihres Heimatlandes leben?

16. Leben noch weitere Verwandte im Heimatland?

17. Wie lauten die Personalien Ihres Großvaters väterlicherseits?

18. Welche Schule(n)/ Universitäte(n) haben Sie besucht?

19. Welchen Beruf haben Sie erlernt? Bei welchem Arbeitgeber haben Sie zuletzt gearbeitet? Hatten Sie ein eigenes Geschäft?

20. Haben Sie Wehrdienst geleistet?

21. Waren Sie früher schon einmal in der Bundesrepublik Deutschland?

22. Haben Sie bereits in einem anderen Staat Asyl oder die Anerkennung als Flüchtling beantragt oder zuerkannt bekommen?

23. Wurde für einen Familienangehörigen in einem anderen Staat der Flüchtlingsstatus beantragt oder zuerkannt und hat dieser dort seinen legalen Wohnsitz?

24. Haben Sie Einwände, dass Ihr Asylantrag in diesem Staat geprüft wird?

25. Bitte schildern Sie mir, wie und wann Sie nach Deutschland gekommen sind! Geben Sie dabei an, wann und auf welche Weise Sie Ihr Herkunfts-land verlassen haben, über welche anderen Länder Sie gereist sind und wie die Einreise nach Deutschland erfolgte!

Dem Antragsteller wird erklärt, dass er nun zu seinem Verfolgungsschicksal und den Gründen seines Asylantrags angehört wird. Er wir aufgefordert, die Tatsachen vorzutragen, die seine Furcht vor politischer Verfolgung begründen.

Quelle: Anhörungsprotokoll eines Asyl-Antragstellers