Human Plus schickt Babymilch nach Aleppo

Bei der Ausgabe in Syrien haben Kinder und Frauen Vorrang.

Nettetal. Ein weiterer Lkw der Hilfsorganisation Human Plus hat sich mit 22 Tonnen Hilfsgütern beladen auf den Weg in die Region Aleppo im Norden Syriens gemacht. Erst im Mai hatten die Nettetaler 38 Tonnen Lebensmittel in die Krisenregion im Mittleren Osten geschickt. Diesmal befinden sich in dem Laster Nahrungsmittel und Babymilch. „Die Hilfsgüter sind für die vielen Menschen, die aus Aleppo geflüchtet sind und von der Hand in den Mund leben“, sagt Vorsitzender Anestis Ioannidis. „Die Not ist nach wie vor groß, unsere Hilfe wichtiger denn je.“Die Babymilch wurde Ende vergangener Woche im norddeutschen Handewitt, die Nahrungsmittel wurden Anfang dieser Woche im Depot der Organisation in Nettetal eingeladen. In der neutralen Zone im Grenzgebiet zwischen der Türkei und Syrien sollen die Güter auf kleinere Wagen aufgeteilt werden. Bis Aleppo sind es von dort aus noch 60 Kilometer. Allerdings würden die Transporte nicht mehr so störungsfrei verlaufen wie sonst, sagt Ioannidis. Der deutsch-türkische Konflikt habe dazu geführt, dass der Warenaustausch mit der Türkei stark zurückgegangen sei. „Das bedeutet für uns, dass wir lange auf Lkw warten müssen“, sagt der Vorsitzende. „Wir können den Menschen nicht so zeitnah helfen wie bisher.“ Weiterlesen in der RP-ONLINE


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