Flüchtlingskinder gestalten neue Fahnen ihrer Heimat

12. Oktober 2016 | Nettetal
Die Ferienbetreuung des Bürgerbüros an der Paul-Therstappen-Straße 49 steht unter dem Motto: „Komm, ich zeige dir mein Land“. Dahinter steht das Kunstprojekt „Kulturfahnen-Straße der Kulturen“. Und das möchte Kindern und Jugendlichen einen Raum geben, um sich mit ihren Wurzeln, ihrer Heimat, ihren Erlebnissen und Erinnerungen sowie ihren Erfahrungen auseinanderzusetzen. Und dafür sollen die Kinder Fahnen gestalten. „Sich sichtbar machen, sich eine Stimme in Form von Bildern und Collagen geben“, erklärt Manuela Nazemi-Bogda, Leiterin des Bürgerbüros im Wohnquartier Speckerfeld, die Intention. Von Inge von den BruckWie in vielen anderen Orten sind auch in Nettetal im Laufe des vergangenen Jahres viele Flüchtlinge angekommen und auf die einzelnen Stadtteile verteilt worden. Darunter viele Familien mit Kindern und Jugendlichen. Zudem hat das städtische Jugendamt viele unbegleitete, minderjährige Kinder und Jugendliche in seine Fürsorge genommen. „Insgesamt lag die Zahl unbegleiteter, minderjähriger Flüchtlinge Ende des Jahres bei 60, das jüngste Kind war ein syrischer Junge im Alter von zwölf Jahren“, sagt Nazemi Bogda. Weiterlesen in der RP-Online


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