Flüchtling aus Kempen/Tönisvorst | Alimadad-Abschiebung schlägt weiter Wellen

Kurz vor Weihnachten gab es auf dem Buttermarkt eine Demonstration gegen Massenabschiebungen nach Afghanistan. Dabei ging es auch um den Fall Alimadad N.

Der Kreis Viersen begründet die Rückführung des 20-jährigen Afghanen unter anderem mit zwei rechtskräftigen Strafbefehlen. Es gibt sogar ein weiteres Urteil, das aber keinen Einfluss auf das Abschiebeverfahren hatte.  Kempen/Tönisvorst. Die Abschiebung des 20-jährigen Alimadad N. nach Afghanistan schlägt im Kreis Viersen weiterhin hohe Wellen. Kurz nach der Abschiebung des Kempener Berufsschülers am 12. Dezember 2016 hatte die Kreistagsfraktion der Grünen Landrat Andreas Coenen (CDU) dazu aufgefordert, den Ablauf des Verfahrens darzustellen. Dies tat Coenen per Brief an die Fraktion. Die Rechtmäßigkeit der Abschiebung basiert nach Ansicht der Ausländerbehörde des Kreises Viersen unter anderem auf zwei rechtskräftigen Strafbefehlen gegen den jungen Mann, der zuletzt in Tönisvorst gelebt hat (die WZ berichtete). Vor allem für die Menschen, die sich für den Verbleib des Flüchtlings eingesetzt haben, gibt es aber immer noch viele offene Fragen. Weiterlesen in der WZ

 

 


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