Translation via Google
DeutschEnglishپارسیKurdîالعربية

Arbeitsmarktzugang für Asylbewerber

Arbeitsmarktzugang unter Berücksichtigung der individuellen Personalprofile der Asylanten mit Duldung mit Ziel der Ausbildung

1.    Arbeitsmarktzugang bedeutet in erster Linie, eine für ein Berufsprofil notwendige Kenntnis der deutschen Sprache. Zum Beispiel, in der Fabrik für Betonteile werden die Arbeitsinhalte vielfach in Gesten erklärt, das andere Ende der Skala bedeutet eine fast perfekte Sprachbeherrschung in Pflege- und medizinischen Berufen.

2.    Interpretiert man die gesetzlichen Vorlagen nach denen die Ämter arbeiten müssen, so gibt es dort die Möglichkeiten für junge bildungsfähige Asylanten mit guter schulischer Grundausbildung oder mit bereits nachgewiesener Akademischer Ausbildung, d.h. im Klartext: für eine betriebliche Ausbildung oder einem inländischen Hochschulabschluss entsprechende Beschäftigung, kann die Ausländerbehörde sofort über eine Arbeitsgenehmigung entscheiden.

3.    Weiter gibt es seit Juli 2015 die Möglichkeit der Praktika für Asylbewerber. Dies dient der Berufsorientierung oder Einstiegsqualifizierung in einen Beruf.

4.    Ein Beispiel: Findet man einen Ausbildungsbetrieb, der mit entsprechendem Vorlauf, bis zu 12 Monaten, einem Asylbewerber einen Ausbildungsvertrag anbietet, so kann von der Ausländerbehörde eine sofortige Entscheidung über eine Arbeitserlaubnis erwartet werden.

5.    Alle jungen Asylanten mit Duldung, zwischen 20 und 30 Jahren, sollten für den Weg über eine Ausbildung interessiert werden.

6.    Im nächsten Jahr werden frühzeitig die Lehrstellen vergeben. Um nun die Chancen für die Ausbildung zu erhöhen müssen ausbildungswillige Betriebe gesucht und angesprochen werden.

7.    In den internen Gesprächen müssen jeweils die geeigneten Kandidaten für die Ausbildung gefunden werden.

8.    Alle Ehrenämtler leben im Umfeld von Ausbildungswilligen Wirtschaftunternehmen.

9.    Bitte in eine Liste mit Namen und Ansprechpartner vervollständigen.

10.    Siehe „Dok. 3 Übersicht Praktika der Bundessagentur für Arbeit“



Arbeitsmarktzugang unter Berücksichtigung der individuellen Personalprofile der Asylanten mit Duldung, zu gewerblichen Tätigkeiten

⦁    Arbeitsmarktzugang bedeutet in erster Linie, eine für ein Berufsprofil notwendige Kenntnis der deutschen Sprache. Zum Beispiel, in der Fabrik für Betonteile werden die Arbeitsinhalte vielfach in Gesten erklärt, das andere Ende der Skala bedeutet eine fast perfekte Sprachbeherrschung in Pflege- und medizinischen Berufen.

⦁    Die Arbeitserlaubnis muss bei der Ausländerbehörde beantragt werden.

⦁    Dazu müssen, die bei den städtischen Behörden vorliegenden Antragsformulare, ausgefüllt werden.

⦁    Siehe Dok. 6 und 7

⦁    Die Antragsformulare sind deutlich lesbar und möglichst vollständig einzufüllen.

⦁    Bitte bei den Kopfdaten nicht das Geburtsdatum vergessen.

⦁    Der Antragsteller hat die eigenen Personaldaten mit den Daten seiner Personalpapiere zu prüfen.

⦁    Hat der arbeitswillige Asylant einen Betrieb gefunden, der ihn beschäftigen will, hat er die Angaben zu dem Betrieb, zusammen mit dem Verantwortlichen des Betriebes, zu ergänzen und dokumentieren zu lassen.

⦁    Auf dem zweiten Blatt ist die Stellenbeschreibung zu ergänzen.

⦁    Der Betrieb hat durch Firmenstempel und Unterschrift das Dokument zu bestätigen.

⦁    Der Antrag wird über die örtliche Behörde der Ausländerbehörde zugeleitet.

⦁    Mit einer Frist von ca. 2 – 3 Wochen zum Bescheid muss gerechnet werden.

⦁    In Abhängigkeit von der Dauer der Duldung kann eine kürzerer Durchlaufzeit möglich sein.

⦁    Asylanten mit einer generellen Arbeitserlaubnis können natürlich direkt ohne zusätzliche Genehmigung einem Arbeitsplatz zur Verfügung stehen.

⦁    Das letztere gilt nach vier Jahren

1 .Hinweis: Wird auf Seite 2 des Antragsformulars ein Lohn laut Arbeitsvertrag eingetragen, so wird dieser von der Bundesagentur für Arbeit bei der „Prüfung der Beschäftigungsbedingungen“ geprüft. Diese Prüfung wird erst nach 4 Jahren für Asylbewerber und Ausländer eingestellt.
Ein Beispiel von vielen:
Asylbewerber ist arbeitswillig. Es wird, entsprechend den Wünschen und Möglichkeiten ein Arbeitgeber gesucht. Der Arbeitgeber gibt als Lohngrenze  für die Beschäftigung den bekannten Wert von 8,5€ an, der Bewerber stimmt zu. Der Antrag wird abgelehnt, die wörtliche Begründung ist, das die Arbeits-und Lohnbedingungen für vergleichbare deutsche Arbeitnehmer/ Innen einen Mindestlohn von z.B. 11-13 € verlangen. Dies wird offensichtlich entschieden ohne dass je ein Kundiger diesen Arbeitsplatz je gesehen hat.
Unser Asylant bekommt ohne Erläuterung die Ablehnung mitgeteilt, er versteht es nicht und ist entsprechend enttäuscht und beispiellos frustriert.
Tatsächlich besteht diese Entscheidung auf § 39 Abs.  2 Satz 1 letzter Halbsatz AufenthG. Dieser beschreibt die Einhaltung der Gleichbehandlung von Ausländern und Deutschen.
Wer aber setzt die Grenzen für den Mindestlohn fest? Gibt es eine Arbeitsplatzanalyse? In diesem Ablauf verliert immer der Asylant.
Information: Gesetz über den Aufenthalt, die Erwerbstätigkeit und die Integration von Ausländern im Bundesgebiet.
§ 39 AufenthG – Zustimmung zur Ausländerbeschäftigung
(1) 1Ein Aufenthaltstitel, der einem Ausländer die Ausübung einer Beschäftigung erlaubt, kann nur mit Zustimmung der Bundesagentur für Arbeit erteilt werden, soweit durch Rechtsverordnung nicht etwas anderes bestimmt ist. 2Die Zustimmung kann erteilt werden, wenn dies in zwischenstaatlichen Vereinbarungen, durch ein Gesetz oder durch Rechtsverordnung bestimmt ist.
(2) 1Die Bundesagentur für Arbeit kann der Erteilung einer Aufenthaltserlaubnis zur Ausübung einer Beschäftigung nach § 18 oder eine Blauen Karte nach § 19a zustimmen, wenn
1.    1.
1.    a)
sich durch die Beschäftigung von Ausländern nachteilige Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt, insbesondere hinsichtlich der Beschäftigungsstruktur, der Regionen und der Wirtschaftszweige, nicht ergeben und
2.    b)
für die Beschäftigung deutsche Arbeitnehmer sowie Ausländer, die diesen hinsichtlich der Arbeitsaufnahme rechtlich gleichgestellt sind oder andere Ausländer, die nach dem Recht der Europäischen Union einen Anspruch auf vorrangigen Zugang zum Arbeitsmarkt haben, nicht zur Verfügung stehen oder
2.    2.
sie durch Prüfung nach Satz 1 Nr. 1 Buchstabe a und b für einzelne Berufsgruppen oder für einzelne Wirtschaftszweige festgestellt hat, dass die Besetzung der offenen Stellen mit ausländischen Bewerbern arbeitsmarkt- und integrationspolitisch verantwortbar ist,
und der Ausländer nicht zu ungünstigeren Arbeitsbedingungen als vergleichbare deutsche Arbeitnehmer beschäftigt wird. 2Für die Beschäftigung stehen deutsche Arbeitnehmer und diesen gleichgestellte Ausländer auch dann zur Verfügung, wenn sie nur mit Förderung der Agentur für Arbeit vermittelt werden können. 3Der Arbeitgeber, bei dem ein Ausländer beschäftigt werden soll, der dafür eine Zustimmung benötigt, hat der Bundesagentur für Arbeit Auskunft über Arbeitsentgelt, Arbeitszeiten und sonstige Arbeitsbedingungen zu erteilen.
(3) Absatz 2 gilt auch, wenn bei Aufenthalten zu anderen Zwecken nach den Abschnitten 3, 5 oder 7 eine Zustimmung der Bundesagentur für Arbeit zur Ausübung einer Beschäftigung erforderlich ist.
(4) Die Zustimmung kann die Dauer und die berufliche Tätigkeit festlegen sowie die Beschäftigung auf bestimmte Betriebe oder Bezirke beschränken.
(5) Die Bundesagentur für Arbeit kann der Erteilung einer Niederlassungserlaubnis nach § 19 zustimmen, wenn sich durch die Beschäftigung des Ausländers nachteilige Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt nicht ergeben.
(6) 1Staatsangehörigen derjenigen Staaten, die nach dem Vertrag vom 9. Dezember 2011 über den Beitritt der Republik Kroatien zur Europäischen Union (BGBl. 2013 II S. 586) der Europäischen Union beigetreten sind, kann von der Bundesagentur für Arbeit eine Beschäftigung, die eine qualifizierte Berufsausbildung voraussetzt, unter den Voraussetzungen des Absatzes 2 erlaubt werden, soweit nach Maßgabe dieser Verträge von den Rechtsvorschriften der Europäischen Union abweichende Regelungen Anwendung finden. 2Ihnen ist Vorrang gegenüber zum Zweck der Beschäftigung einreisenden Staatsangehörigen aus Drittstaaten zu gewähren.


Aktuelle Links zu diesem Thema:

Dürfen Flüchtlinge arbeiten

 

 

 

 


 

 

 

Unsere Seiten
Antrag Arbeitserlaubnis
Arbeitsmarktzugang für Asylbewerber
Arbeitsmarktzugang für Asylbewerber mit Duldung
Arbeitsmarktzugang für Asylbewerber und Ausländer mit Duldung
Übersicht Praktika Geduldete Asylbewerber

Fragebogen zum Arbeitsgesuch
Sprechtage für Arbeitssuchende und Arbeitgeber