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Abschiebung wird wirksam gehemmt bei Berufsausbildung

Foto: UNHCR / Ivor Prickett

Durch das am 31. Juli 2016 in Kraft getretene Integrationsgesetz hat sich die Situation für Geduldete, die eine Ausbildung aufnehmen wollen, verbessert. Sie haben nun einen Anspruch, für die Dauer der Ausbildung in Deutschland zu bleiben.

  • Flüchtlinge mit einem abgelehntem Asylantrag dürfen nicht abgeschoben werden, wenn sie eine Berufsausbildung beginnen oder fortsetzen wollen.
  • Arbeitgeber müssen nicht mehr befürchten, dass ihre nach Deutschland geflüchteten Lehrlinge vorzeitig abgeschoben werden.
  • Wird die Lehre abgebrochen, erhalten Migranten einmalig eine sechsmonatige Aufenthaltsduldung, um sich eine neue Lehrstelle zu suchen. Die Aufenthaltserlaubnis kann widerrufen werden, wenn das Arbeitsverhältnis aufgelöst wird, oder der Ausländer eine vorsätzliche Straftat begeht. Nach Abschluss der Ausbildung wird laut Aufenthaltsgesetz eine zweijährige Aufenthaltserlaubnis erteilt, damit der Beruf ausgeübt werden kann.
  • Außerdem wird die Duldung für sechs Monate verlängert, wenn die Ausbildung erfolgreich abgeschlossen wurde und der/die Geduldete auf der Suche nach einer Arbeitsstelle ist, die der Qualifikation entspricht. Wenn die Person innerhalb von sechs Monaten nach dem erfolgreichen Abschluss  der Ausbildung eine entsprechende Arbeitsstelle gefunden hat, hat er/sie Anspruch auf Erteilung einer Aufenthaltserlaubnis nach § 18a Abs. 1a Aufenthaltsgesetz für die Dauer von zwei Jahren.

 

Bitte schauen Sie sich die nachfolgenden PDF Seiten an!

Auf dieser Tabelle sehen Sie die rechtlichen Möglichkeiten je nach Status des Geflüchteten.

ausbildungsduldung

 

 

Das   Verwaltungsgericht   Arnsberg  hat   in  einer   Eilentscheidung  vom  29.   September   2016   die   Ausländerbehörde   der   Stadt   Hamm  verpflichtet,   einen  abgelehnten, albanischen  Asylantragsteller,  einstweilig eine Duldung,  inklusive einer Arbeitserlaubnis für eine betriebliche Ausbildung zu erteilen.

Hierzu eine PDF

VG_Arnsberg_29.9.2016

 


 

Weiterhin ein gleichlautendes Urteil aus Baden Würtemberg

 

VGH Baden-Württemberg

 


Quellennachweis:

ProAsyl

WordPress Blog

dejure.org/

einwanderer.net