200 Flüchtlinge werden der Stadt Nettetal bald neu zugewiesen

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Möglichst schlicht, aber auch so, dass der Bau später anderen Zwecken dienen kann, hat die Stadt das Flüchtlingsheim in Lobberich errichten lassen. FOTO: Burghardt

Noch lassen sich Plätze schaffen, doch langfristig fehlt bezahlbarer Wohnraum für anerkannte Asylbewerber Von Joachim Burghardt

Die große Flüchtlingswelle ist abgeebbt, so scheint es – ein Trugschluss: „Fast unbemerkt von der Öffentlichkeit kommen 1500 Flüchtlinge pro Woche nach Nordrhein-Westfalen“, berichtet Bürgermeister Christian Wagner (CDU). Das habe Auswirklungen auf Nettetal, wie Wagner im Ausschuss für soziale Angelegenheiten erklärte.

Denn ab Dezember würden der Stadt wöchentlich 25 weitere Flüchtlinge zugewiesen, insgesamt wohl 200. Und die müssten angemessen auf die „Quartiere mit humanitärem Standard“ verteilt werden – eine Herausforderung für die Stadtverwaltung. „Wir wissen überhaupt nicht, wer da kommt, aus welchen Ländern, und wie viele Familien darunter sind“, stellte Ina-Prümen-Schmitz klar. Die Leiterin des Fachbereichs Soziales skizzierte damit ein Problem, das man jeweils spontan und schnell lösen muss, ist doch nicht jede Unterkunft für Familien geeignet; zudem will man vermeiden, dass viele Menschen aus nur einem Herkunftsland in einer Unterkunft leben. Dennoch werde man den neuen Zustrom durchaus organisieren können – kurzfristig zumindest. Weiterlesen in der RP-Online


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